Die Vorteile von Bio Diesel


Abgasreduzierung von bis zu 50%  

Die wesentlichen Schadstoffe, die bei den uns bekannten Verbrennungsmotoren entstehen und nach deren Menge ein Motor oder ein Kraftstoff heute beurteilt wird, sind Kohlenmonoxid (CO), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC), Stickoxide (NOx) und feste Partikel (PM).
Biodiesel weist im Vergleich mit herkömmlichen Dieselkraftstoff deutliche Vorteile bezüglich HC, CO und Partikeln auf.

 

Leistungssteigerung durch effektivere Verbrennung und Abbau alter CO - Ablagerungen (Verkokung)

Das Biodiesel-Molekül enthält etwa 11% Sauerstoff. Dieser Sauerstoffanteil führt zu einem besseren Verbrennungsablauf und damit deutlich weniger Ruß. Die kraftstoffbedingten Rückstände im Motorinneren werden deutlich reduziert.

Längere Lebensdauer des Motors 

Im Gegensatz zu mineralischem Diesel enthält Biodiesel  praktisch keinen Schwefel, besitzt aber aufgrund seines chemischen Aufbaues und seines Sauerstoffgehalts eine besonders hohe Eigenschmierfähigkeit und vermindert dadurch den Verschleiß in Einspritzpumpe und Motor.

 

Biodiesel - Umwelteigenschaften

Biodiesel ist, im Gegensatz zu herkömmlichem Diesel kein Gefahrgut, der Flammpunkt liegt bei ca. 170° C, es ist biologisch leicht abbaubar(innerhalb 28 Tagen zu 98 Prozent), und gefährdet bei Unfällen nicht Boden und Grundwasser (Wassergefährdungsklasse 1). Da Biodiesel fast  keinen Schwefel enthält, trägt er nicht zum "sauren Regen" bei. Bei der Verbrennung von Biodiesel wird nur jenes
CO2 freigesetzt, das zuvor von der Pflanze aus der Atmosphäre
aufgenommen wurde. Der CO2 Kreislauf ist geschlossen. 
 

 

 

Nachteile von  Biodiesel 

Biodiesel ist ein Lösungsmittel, welches eine schwache Aggressivität gegenüber
Lacken und Dichtungen aus Gummi zur Folge hat. 
Es kann bei einigen Motortypen, wenn diese unter geringer Belastung genutzt
werden zu einer Schmierölverdünnung mit Biodiesel kommen. 
Geruchsbelästigung bei Fahrzeugen ohne Oxidationskatalysator. 

 

Herstellung von Bio-Diesel

Er entsteht durch eine einfache chemische Reaktion. Dafür wird die Rapssaat in sogenannten Ölmühlen zu Rapsöl verarbeitet. Anschließend wird dieses Öl durch einen chemischen Vorgang, die Umesterung, mit Hilfe von Alkohol (Methanol) zu Rapsmethylester (RME) verarbeitet, zu Bio-Diesel. 
Als Nebenproukte entstehen dabei Rapsschrot und Glycerin. Rapsschrot wird als Tierfutter weiterverwertet und Glycerin dient als Basisstoff in der Chemie. 

 

Tip`s Für Betrieb mit Biodiesel 

Freigabe durch Fahrzeughersteller einholen. 

Umrüstung durch Fachwerkstatt vornehmen lassen
(Kosten je nach Fahrzeugtyp ca. 300-500 DM).

Ölwechselintervalle - je nach Herstellerangaben -verkürzen.

Kraftstoff-Filter häufiger austauschen (Biodiesel löst
mineralische Ablagerungen und Lack im Tank, was den
Filter verstopfen kann).

Verzeichnis von Biodiesel -  Tankstellen in Deutschland 

Hompage

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