Kleine
Silvester - Kunde
Silvester:
Im Jahr 314 wählten die Römer
Silvester zum Papst. Während Silvesters Amtszeit wendete sich das
Kirchenschicksal von der Verfolgung zur christenfreundlichen Politik unter
Kaiser Konstantin. Silvester hatte selbst unter grausamen Verfolgungen gelitten.
Der Legende nach heilte er den Kaiser vom Aussatz. Dafür soll der dem Papst mit
großen Schenkungen gedankt haben. Am 31. Dezember des Jahres 335 starb der
35. Papst Silvester . Nach ihm ist der letzte Tag des Jahres benannt.
Neujahr:

Julius
Cäsar legte 45 Jahre vor Christi Geburt den Beginn des Jahres vom
1. März auf den 1. Januar.
Gleichzeitig wurde den einzelnen Monaten eine bestimmte Anzahl von Tagen zugeordnet und für jeweils vier Jahre ein sogenannter Schalttag eingefügt, um den Kalender mit dem rund 365 Tage dauernden Sonnenjahr in Einklang zu bringen.
Der heutige Kalender basiert auf der Kalenderreform des Julius Cäsar.
Grundlage für die römische Zeiteinteilung bildete aber das Wissen
der Ägypter und Babylonier. Die durchschnittliche Dauer eines Jahres
nach dem Julianischen Kalender war allerdings mehr als elf Minuten länger
als das Sonnenjahr. So betrug die Differenz zwischen Kalender und Sonnenjahr
nach 128 Jahren bereits einen Tag.
Papst Gregor XIII. glich diesen Fehler aus. Auf Anregung des Philosophen
Nikolaus von Cues und des Astronomen Kopernikus ließ er den Kalender
1582 überarbeiten. Die wichtigste Änderung: Seither entfallen
in 400 Jahren dreimal die Schalttage.
Papst Paul VI. erklärte 1967 den Neujahrstag
zum Weltfriedenstag.
In Griechenland kommt der Nikolaus am ersten Tag des Neujahrs. Stellen
Sie sich so vor, was dieser Tag für Kinder bedeutet! Nikolaus heißt bei
uns Sankt Vassilios, besucht uns am Silvester und bringt Grossen und Kleinen
die Geschenke. Am Silvester ( 31.en Dezember ) empfangen wir das Neujahr
in feierlicher, hoffnungsvollen Atmosphäre. Es gibt Partys, viel Essen
und Trinken, Singen und Tanzen. Es wird ein traditioneller Kuchen gebacken,
Vassilopita , in dem die Hausfrauen eine Glücksmünze verstecken. Um 12.00 Uhr
wird er geschnitten und den Gästen verteilt. Wer die Münze findet,
hat Glück im neuen Jahr.
Guter
Rutsch:
Der "gute Rutsch" hat entgegen der
verbreiteten Meinung nichts mit einem "Hinüberrutschen" ins neue Jahr zu
tun.
Der Ausdruck geht auf das hebräische Wort "rosch" zurück, das
"Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.
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