"Nie wieder Alkohol", stöhnt so mancher nach einer durchfeierten Silvesternacht. Doch der Katzenjammer mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Nachdurst, Herzklopfen und Schwindel muss nicht sein. Wer sich nicht beim Feiern beschränken will, kann zumindest mit einigen Tricks den Tag danach erträglicher gestalten.

TIPS FÜR DAVOR !

Eine gute Grundlage macht Alkohol verträglicher. Je fetter das Essen, desto langsamer wird der Alkohol aufgenommen.

Die Wirkung ist jedoch nicht aufgehoben, sondern setzt zeitverzögert ein.

Vorsicht vor den dunklen Farben: Rotwein, Whisky, Rum oder Brandy verursachen eher einen Kater als helle Getränke.

Besonders heftige Beschwerden verursachen Liköre und süße Weine.

Wer Alkohol trinkt, sollte sich auch viel Mineralwasser gönnen.

 Damit lassen sich nicht nur Drinks verlängern,

sondern damit kann auch der alkoholbedingte Wasserverlust des Körpers ausgeglichen werden.

30 Gramm Fruchtzucker vor dem Schlafengehen beschleunigt den Alkoholabbau.

 

TIPS FÜR DANACH !

Sauer und salzig machen zwar nicht lustig, aber sie helfen dem Kopf: Rollmops, Salzheringe, saure Gurken, Pfefferschoten, Senfeier oder Tabasco-Tartar machen dem Kater auf pikante Weise Beine. Sie liefern wichtige Mineralstoffe, z. B. Magnesium, die der Alkohol aus dem Körper gespült hat. Ein gebundenes Süppchen beruhigt den Magen.
 

Honig statt Zucker aufs Brot
Abgeraten wird dagegen von süßen Brötchen und Marmelade, denn Zucker verschlimmert den Kater. Dagegen kann Honig auf einem Brot oder einem Cracker wahre Wunder wirken. Im Gegensatz zu Marmelade enthält Honig nämlich Fruktose, die beim Stoffwechsel mit Alkohol konkurriert, wie das Deutsche Grüne Kreuz aus einer US-Studie zitiert.

Rollmopps gegen Katzenjammer
Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen rät dazu, dem Körper schon vor dem Feiern einen ausreichenden Mineralstoffvorrat anzulegen. Es ist besser, den berühmten Rollmops vor dem Katzenjammer zu verzehren oder Magnesium in Form von Brausetabletten einzunehmen. "Doch alle Tipps können einem Kater nur dann vorbeugen, wenn man nicht bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen Alkohol trinkt", erklärt Sven-David Müller von der Gesellschaft.

Ein warmes Bad bringt ebenfalls den Kreislauf in Schwung,  35 bis 39 Grad warmes Wasser mit 30 Milliliter Obstessig Das hat einen entschlackenden und zugleich belebenden Effekt.

Wenn sonst nichts hilft, sorgen Bewegung und frische Luft auch bei schlechtem Wetter für bessere Laune. Der Kreislauf kommt wieder in Schwung.

Einen klaren Kopf bekommen
Hat alle Vorbeugung nichts genützt, lassen sich die Kopfschmerzen mit feuchtkalten Kompressen oder Eisbeuteln auf Stirn und Nacken lindern. Verdünntes Pfefferminzöl wirkt äußerlich aufgetragen ebenfalls kühlend, es darf jedoch nicht in die Augen kommen. Wer mit Hausmitteln keinen klaren Kopf bekommt, sollte auf rezeptfreie Schmerzmittel mit nur einem Wirkstoff zurückgreifen, entweder Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen, bei empfindlichem Magen auch Paracetamol.

Gegen Kopfschmerzen hilft auch ein Eisbeutel.

Und wenn es Ihnen immer noch schlecht geht? Kamillen- und Pfefferminztee beruhigen den aufgebrachten Magen und helfen gegen die Übelkeit.

Katerfrühstück mal anders,

z. Bsp.: Scharfes Rührei
 

Zutaten:
 

  • Eier
  • Schalotten
  • Knoblauch
  • Chilischoten
  • frische Champignons
  • glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

 

Zubereitung:
Eigelb verrühren, Knobi, Schalotte und Chilischoten klitzeklein schneiden, in Olivenöl andünsten, fein geschnittene Champignons dazu, alles schön vermengen, darauf das Eigelb gießen, stocken lassen und mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.